Sintratec an der Maker Messe in München

Dominik Solenicki und seine beiden Gründungspartner, allesamt Elektroingenieure, wollen es anders machen. Sie haben das Start-up Sintratec ins Leben gerufen und einen 3D-Drucker entwickelt, der auf Laser-Sinter-Technik basiert. Ein Laser schmilzt dabei feinste Plastikpartikel ineinander, sodass daraus besonders robuste, gleichzeitig aber auch ineinander bewegliche Teile entstehen, wie etwa ein komplettes Klappmesser. Die Teile können aber auch in der Medizin eingesetzt werden. Wie das Ergebnis aussieht, können Sie im Video sehen:
Bislang werden diese speziellen 3D-Drucker vor allem für die Industrie hergestellt, bis zu 100.000 Euro können sie dann kosten. Das Gerät von Sintratec soll bald für etwa 3200 Euro zu haben sein – per Crowdfunding soll das möglich werden. „Wir haben drei Jahre lang gratis daran entwickelt“, sagt Solenicki. Begonnen hatten die drei das Projekt in ihrer Freizeit, erst als es tatsächlich funktionierte, kam die Idee der Gründung. Das Gerät kann zwar nicht alles, was auch die Industriedrucker können, doch das Material ist das gleiche.

Mindestens 50 Bestellungen müssen sie nun bei der Crowdfunding-Kampagne zusammenbekommen – etwa 1200 Interessenten haben sich nach eigenen Angaben schon gemeldet. Die Gründer haben sich gegen eine Unternehmenskooperation entschieden, weil sie gerne eine Eins-zu-eins-Betreuung gewährleisten wollten, außerdem soll ihnen das direkte Feedback helfen, das Produkt noch weiter zu entwickeln, sagt Solenicki. Und: Niemand sollte ihnen reinreden können.

Ganzer Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/maker-messe-in-muenchen-der-weg-zum-hardware-start-up-a-1000687.html

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